Ausnutzung von Brückenschwingungen sowohl als Energiequelle für intelligente Sensoren als auch für die Zustandsanalyse

Die Anzahl der Straßenbrücken in Deutschland beläuft sich auf ca. 120.000, davon stehen ca. 38.000 nur für den Fernverkehr zur Verfügung. Das deutsche "Brückenvermögen" wird von Fachleuten auf rund 40 Mrd. Euro geschätzt. Der Anteil an kritischen Brückenbauwerken macht davon etwa 12% des Gesamtbestandes aus. Die jährlichen Unterhaltungskosten einer Brücke betragen etwa 5% der Herstellungskosten des Bauwerkes. Verschiedene Einschätzungen zur Qualität der Brücken in Deutschland sind alarmierend. Sowohl der ADAC als auch die Dekra haben öffentlich auf gravierende Mängel hingewiesen. Diese Statistiken werden zudem durch das wachsende Verkehrsaufkommen und negative Umwelteinflüsse, wie saurer Regen oder starke Temperaturschwankungen verstärkt. Weiterhin sei erwähnt, dass Brückenbauwerke nach der deutschen Norm "DIN 1076" und der "Deutschen Bahn Richtlinie 804.8001-8004" einer meist nur visuellen Prüfung in einem Intervall von 1 bzw. 6 Jahren unterliegen.

Ziel des Projektes VibrEnergy II ist die Entwicklung eines modularen Systems für ein kontinuierliches Monitoring von Brückenbauwerken unter Nutzung von Schwingungen für die Energieversorgung und für die Zustandsklassifikation.

  Bruecke 2
 
Gefördert über die AiF im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (VibrEnergy II)

 

Projektpartner

GFaI

Hochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Bauwesen

Aucoteam GmbH

ESYS GmbH

Partner Download


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Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V.
Forschungsbereich
Adaptive Modellierung und Mustererkennung