Karsten Neß

Dipl.-Ing. Karsten Neß
wissenschaftlicher Mitarbeiter

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Forschungsinteressen und Arbeitsgebiete

Bildverarbeitung

Dieses Gebiet bildet den Hauptschwerpunkt der Arbeit. Ziel ist die Entwicklung von Applikationen für die visuelle Qualitätskontrolle in automatisierten Fertigungsprozessen. Neben klassischen Verarbeitungsmethoden zur Bildvorverarbeitung spielen dabei moderne Methoden der Klassifikation und Entscheidungsfindung eine wesentliche Rolle. Hier verwenden wir vielfach selbstlernende Algorithmen (Neuronale Netze, Support Vector Maschinen oder auch Entscheidungsbäume), da diese bei geringem a priori Wissen durch einen überwachten Lernprozess an die Entscheidungsfunktion angepaßt werden können. Für das Training der Neuronalen Netze wird das im Rahmen des REFLEX-Projektes in unserer Forschungsgruppe entwickelte TACOMA Verfahren eingesetzt, welches neben einer Anpassung der Gewichte des Netzes auch eine Anpassung der Strukturierung in einem Wachstumsprozeß ermöglicht.

Optimierung komplexer Systeme

In der Natur existiert ein unversielles Verfahren für die Anpassung: die Evolution. Dieses Verfahren für die Lösung komplexer Aufgaben zu nutzen ist eine interessante Herrausforderung. Wir nutzen Genetische Algorithmen und Evolutionsstrategien für verschiedene modellbasierte Optimierungen, um einerseits die Erstellung optimal angepasster Modelle zu ermöglichen (siehe Robotersteuerung, dynamische Prozessmodelle) und anhand dieser Modelle die industriellen Prozesse in der Papierindustrie hinsichtlich Resourceneinsatz und Umweltbelastung zu verbessern (siehe Ozon-Dosierung).

Einbindung in eine Automatisierungsumgebung

Jede moderne Anlage zur Qualitätskontrolle muß sich in eine Automatisierungsumgebung einfügen, die durch den jeweiligen Prozeß bestimmt ist. An diese Umgebung muß sich die entwickelte Applikation nahtlos anpassen.

Kurzbiographie


© GFaI 1994-2005    Kontakt: Dr. H.-M. Voigt
 
Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V.
Forschungsbereich
Adaptive Modellierung und Mustererkennung