|
Dipl. Ing. Inf. Jared Schirm
|
Lange Zeit gab es nur Tastatur und Maus, heute kommt der Touch-Screen dazu. Die natürlichen Kommunikationsmittel des Menschen sind aber Sprache und Gestik/Mimik - es bleibt noch einiges zu tun. Das Ziel ist letztlich, daß nicht mehr der Mensch den Computer verstehen muß, sondern daß sich der Computer dem Menschen anpaßt und ihn versteht.
Heute werden jegliche zur Verfügung stehende Sensoren eingesetzt, um aus der so gewonnenen Information eine Bedeutung abzuleiten. Die Forschung auf diesem Gebiet steht aber sprichwörtlich noch in den Kinderschuhen: man ist froh, wenn ein System Objekte oder Worte erkennen kann. Dahinter werden Grammatiken geschaltet, um die erkannten Dinge in Bezug zu stellen. Welche Grammatik hat aber nun welche Gültigkeit?
Auf der anderen Seite kann das Handeln genauso nicht auf 'mechanische' Ausführung reduziert werden. Es braucht ein Ziel dazu, einen zu erreichen gewünschter Zustand. In Wirklichkeit sind die beiden Dinge miteinander verwoben. Handeln führt zu Erfahrung, Erfahrung zu Erkenntnis (Modelle), Erkenntnis zu Handeln - wie beim Ei des Columbus kann man nicht sagen, was zuerst war: Handeln oder Erkennen. Etwas sehen ohne Erfahrung ist nicht möglich.
Ein erkennendes System ist also abhängig davon zu 'wissen', was es denn zu Erkennnen gibt - mit Erfahrung, sozusagen. Um echte Fortschritte im maschinellen Handeln sowie Erkennen zu erzielen, müßen beide als Ganzes betrachtet werden.
